Gustav Schmidt

(Mit freundlicher Genehmigung seines Urenkels Jörn-Harald Schmidt)


Admiral Gustav Schmidt
Admiral Gustav Schmidt

∗ 28.10.1851 in Berlin / † 24.06.1931 in Kiel


Admiral Gustav Schmidt war in der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert an der Umgestaltung und am Aufbau der Kaiserlichen Marine beteiligt.

Neben diesem Verdienst findet er auf dieser Internetseite Erwähnung, da er in der Zeit vom 01.10.1878 bis zum 08.11.1880 als Wachoffizier auf der Panzerkorvette Hansa (Vorgängerschiff des Großen Kreuzers S.M.S. Hansa) gedient hat.


Militärische Laufbahn:

26.04.1868   –   Eintritt in die Marine des deutschen Bundes als Kadett

15.07.1869   –   Seekadett

20.06.1872   –   Unterleutnant zur See (Patentierung vorbehalten)

20.06.1874   –   Patent als Unterleutnant zur See

18.11.1875   –   Leutnant zur See

16.04.1881   –   Kapitänleutnant

19.02.1889   –   Korvettenkapitän

29.10.1894   –   Kapitän zur See

30.03.1902   –   Konteradmiral

13.09.1906  –   Vizeadmiral

12.07.1909   –   zur Disposition gestellt unter Verleihung des Charakters als Admiral


Gustav Schmidt leistete auf zahlreichen Schiffen der Kaiserlichen Marine Dienst. Wie oben erwähnt, war er u. a. Wachoffizier auf der Panzerkorvette „Hansa”, später auf der Panzerfregatte „Friedrich Carl” und auf der Kreuzerfregatte „Bismarck” war er als 1. Offizier eingesetzt.

In den Jahren 1891 bis 1897 war er Kommandant von folgenden S.M. Schiffen/Abteilungen:

  • Brigg „Musquito”
  • Kommandeur der I. Torpedo-Abteilung zugl. Chef der Torpedobootsflottille
  • Kreuzerkorvette „Alexandrine”
  • Kreuzer „Gefion”
  • Panzerschiff „König Wilhelm”

Sein bedeutendstes, aber auch letztes Bordkommando war als Befehlshaber der Aufklärungsschiffe von 1903 bis 1906 in der Flotte von Großadmiral Hans von Koester.

Flottenstab


Ab September 1906 bis Mai 1909 war Admiral Gustav Schmidt dann noch in führenden Funktionen des Reichsmarineamtes tätig.