Das Ostasiengeschwader um 1900/1901

In etwa von Mitte des Jahres 1900 bis zum Sommer 1901 bestand die Deutsche Flotte in Ostasien dauernd aus S.M.S. „Hertha“, „Hansa“, „Kaiserin Augusta“ sowie den kleinen Kreuzern „Irene“ und „Gefion“. Hinzu kam S.M.S. „Fürst Bismark“, welches ab dem 17.08.1900 das Flaggschiff des Geschwaders wurde. Die Kanonenboote „Iltis“ und „Jaguar“ versahen Stationsdienst.

Mit Ausbruch des Aufstandes in China wurde das Geschwader mit den Kreuzern „Geier“, „Seeadler“, „Bussard“ und „Schwalbe“ verstärkt. Von den anderen auswärtigen Stationen stießen die Kanonenboote „Tiger“ und „Luchs“ hinzu. Zur weiteren Verstärkung sollte außerdem die gesamte II. Division des I. Geschwaders mit S.M.S. „Kurfürst Friedrich Wilhelm“, „Brandenburg“, „Weißenburg“, „Wörth“ und „Hela“ beitragen.

Das Geschwader wurde weiterhin ergänzt durch die Torpedoboote „S 90“, „S 91“ und „S 92“ sowie durch das von den Chinesen erbeutete Torpedoboot „Taku“.

Unter dem Befehl des Kreuzergeschwaders standen außerdem noch die Lazarettschiffe „Savoya“ und „Gera“.

Chef des deutschen Geschwaders war Vizeadmiral Emil Felix von Bendemann.

Vizeadmiral Bendemann
Vizeadmiral Bendemann (Bild von Alfons Mumm von Schwarzenstein – Ein Tagebuch in Bildern)
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